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Barrierefreiheit , HTML, CSS & Joomla

Übergangsfrist ist vorbei – und warum jetzt der Hype?

Das Europäische Barrierefreiheitsgesetz – offiziell Richtlinie (EU) 2019/882 – ist ein Gesetz der EU, das Menschen mit Behinderungen den gleichberechtigten Zugang zu digitalen Produkten und Dienstleistungen ermöglichen soll. Es wurde bereits 2019 beschlossen, aber seit dem 28. Juni 2025 müssen sich viele Unternehmen verpflichtend daran halten. Ziel ist, dass digitale Angebote für alle Menschen nutzbar werden – unabhängig von körperlichen oder kognitiven Einschränkungen.

Wenn wir eine Website oder eine Webanwendung entwickeln, dann tun wir das in erster Linie, um Inhalte zu den Menschen zu bringen. Wir wollen informieren, Orientierung geben – oder gezielt eine bestimmte Handlung auslösen: einen Kauf, eine Anmeldung oder eine Kontaktaufnahme. Deshalb ist es nur logisch, dass unsere Nutzerinnen und Nutzer ebenso im Zentrum stehen wie die Inhalte, die wir ihnen vermitteln wollen.

Wie gut lesbar ein Text ist, entscheidet, ob er tatsächlich gelesen wird. Dabei spielt der Kontrast von Vordergrund- zur Hintergrundfarbe eine deutliche Rolle. Im Juni 2025 hat WebKit die Unterstützung für eine neue CSS-Funktion namens contrast-color() als Feature-Flag in seine Engine integriert. Alle anderen Browser unterstützen diese Methode leider noch nicht.

Als ich die Nachricht las, dass Meta viele Bücher und wissenschaftliche Arbeiten aus einer illegalen Online-Bibliothek wie LibGen genutzt hat, um sein KI-Modell „Llama 3“ zu trainieren (Sie ahmt menschliche kognitive Fähigkeiten nach, indem sie Informationen aus Eingabedaten erkennt und ordnet.), war ich nicht überrascht.

Ich habe gerade einen Artikel von Noah Davis gelesen, in dem er argumentiert, dass Breadcrumbs in modernen, nicht-linearen und kontextgesteuerten Webumgebungen an Relevanz verloren haben. Stattdessen rücken dynamische und personalisierte Navigationssysteme in den Vordergrund, die besser auf die Erwartungen der Nutzer eingehen und sich individuell auf deren Bedürfnisse anpassen. Somit ist Navigation nicht mehr linear, sondern rein kontextbezogen und bedürfnisorientiert. Eine Breadcrumb- Navigation somit nutzlos.

Das kennst Du bestimmt: Du nutzt Google Maps und  kommst  in einen Tunnel. Plötzlich wird es dunkel um dich herum. Die vormals helle Ansicht der Karten auf deinem Handydisplay verändert sich. Die Anwendung wechselt in den Dunkelmodus oder Dark Mode. Ein großer Vorteil: Dein Display bleibt angenehm gedimmt, ohne dich mit grellem Licht zu blenden. Viele Menschen bevorzugen diese Ansicht, da sie diese Kontraste als angenehmer empfinden.

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