Über den Sinn und Unsinn von Tag-Clouds

Wieder etwas Neues, spannend aufregend und gestalterisch interessant.

Aber was sind tag clouds denn nun wirklich? Jedem Artikel oder Blogeintrag werden bestimmte Begriffe zugeordnet, die Artikel werden sozugagen etikettiert, um die bestehende Navigation durch eine begriffliche Navigation zu ergänzen oder zu unterstützen.

Die Begriffe werden in Form einer alphabetischen Liste dargestellt, wobei Begriffe von unterschiedlicher Relevanz durch ihre Grösse und Ihr Schriftgewicht voneinander unterschieden werden.

Als mir diese Tag-Clouds das erste mal begegnet sind, habe ich Ihren Sinn nicht verstanden und die Anordung für gestalterische Freiheit gehalten. Mir war diese Form der alternativen Navigation unbekannt, was aber nicht zwangsläufig bedeutet, dass diese "neue Form " der Navigationshilfe falsch sein muss. Es braucht nur eine einfache Erläuterung und schon kann das Ganze durchaus hilfreich sein.

Gestalterisch lässt sich dieser Ansatz mit Hilfe von CSS wunderbar umsetzen. Sematisch ist das jedoch nicht ganz so unproblematisch.

Auf der Seite www.einfachfueralle.de kann man den Einsatz von Tags-Clouds sehr schön sehen.

Hier ein Auszug.

Die Relevanz der Begriffe wird mit den "strong" dargestellt, wobei man auf eine Veschachtelung zurückgreift um die Bedeutung der einzelnen Begriffe zu verdeutlichen.

Umso tiefer strong verschachtelt ist, umso höher die Relevanz. Ob diese Information auch Screenreadernutzern zugänglich ist halte ich für fragwürdig.

Eine alternative Nutzung des taggings wäre so einfach:
Man bildet die gesamte Liste sozusagen im Überblick ab, schreibt einen einleitenden erklärenden Satz und macht diese Liste sowohl nach Relevanz als auch nach Alphabet durchsuchbar. Und schon ist allen geholfen.

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